Australische Delegation besucht globales Kompetenzzentrum von Bayer zur Unkrautbekämpfung: Bayer und die Grains Research Development Corporation…

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Leverkusen (pressrelations) –

Australische Delegation besucht globales Kompetenzzentrum von Bayer zur Unkrautbekämpfung: Bayer und die Grains Research
Development Corporation feiern Startschuss einer fünfjährigen Partnerschaft

Probleme durch zunehmende Unkrautresistenzen bedrohen die weltweite Nahrungsmittelproduktion / Partnerschaft soll Landwirten in aller Welt innovative Lösungen zur Unkrautbekämpfung bereitstellen / Postdoc-Programm fördert Aufbau von Kompetenzen unter australischen Forschern

Am Mittwoch begrüßte Bayer erstmals eine hochrangige Delegation der australischen Grains Research
Development Corporation (GRDC) am Standort Frankfurt, wo das Unternehmen seine weltweiten Forschungsaktivitäten in der Unkrautkontrolle gebündelt hat. Im Juni vergangenen Jahres hatten beide Unternehmen eine Partnerschaft geschlossen (“Herbicide Innovation Partnership”, HIP). Mit dem innovativen Kooperationsmodell wollen die Partner gemeinsam Lösungen zur Unkrautbekämpfung der nächsten Generation entwickeln. Die Zusammenarbeit ist auf fünf Jahre angelegt. Sie wird mit 45 Millionen australischer Dollar gefördert und hat bereits zur Einstellung von 39 Wissenschaftlern am Bayer-Standort Frankfurt geführt. Im Rahmen des Besuchs weihten Bayer und die GRDC auch die neuen Forschungslabore in Frankfurt ein. Auf einer zusätzlichen Fläche von rund 1.100 Quadratmetern sind Labor- und Büroräumlichkeiten für mehr als 30 Chemiker und Laboranten untergebracht. Darunter sind auch elf Forscher aus Australien und Neuseeland, die nach ihrer Doktorarbeit an neuen Lösungen gegen Unkräuter arbeiten.

In Anwesenheit des australischen Generalkonsuls David C. Campbell und von Professor Stephen Powles, Leiter der australischen Initiative zur Bekämpfung von Herbizidresistenzen, tauschten Vertreter von Bayer und der GRDC Erfahrungen aus und erörterten aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der weltweiten Unkrautbekämpfung. Ein Schwerpunkt der Gespräche war die rasante Zunahme herbizidresistenter Unkräuter in Getreideanbaugebieten rund um den Globus.

“Wir sind fest davon überzeugt, dass Kooperationsmodelle wie die Partnerschaft zwischen der GRDC und Bayer eine entscheidende Rolle im Kampf gegen herbizidresistente Unkräuter spielen werden”, sagte Liam Condon, Mitglied des Vorstandes der Bayer AG und Leiter der Division Crop Science. “Angesichts der Herausforderungen, die wir bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und Nachhaltigkeit zu bewältigen haben, ist es umso wichtiger, dass wir eng zusammen arbeiten, um Forschungsaktivitäten zu beschleunigen. Das erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit beträchtlich.”

“Wir freuen uns, bei diesem wichtigen Meilenstein unserer Partnerschaft hier in Frankfurt dabei sein zu können”, erklärte Richard Clark, Vorsitzender der GRDC. “Erzeuger berichten uns immer wieder, dass resistente Unkräuter ihr größtes Problem sind. Durch Thematisierung dieser enormen Herausforderung in regionalen Gremien und Fachgruppen für Anbaulösungen haben Erzeuger den Forschungsschwerpunkt der GRDC und des weltweit tätigen Innovationsunternehmens Bayer direkt mitbeeinflusst, wovon alle Landwirte in ihrem Umfeld profitieren. Wir wissen den Beitrag unserer Landwirte und auch der Industrie in dieser Kooperation sehr zu schätzen und sind überzeugt, dass australische Betriebe hierdurch eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Unkrautresistenzen übernehmen werden.”

Herbizidresistenz ist in Australien und weltweit ein zunehmendes Problem

Unkräuter sind einer der wichtigsten Gründe für Ernteverluste weltweit. Sie verursachen Landwirten hohe Kosten und bedrohen die Ernährungssicherheit. In Australien traten vor rund 30 Jahren die ersten Resistenzen gegen Herbizide auf. Das rasante Aufkommen resistenter Unkräuter, unter anderem Weidelgras und Hederich, stellt eine Bedrohung der australischen Weizenproduktion dar. In der europäischen Landwirtschaft verursachen multiresistente Ungräser wie Ackerfuchsschwanz und Flughafer ähnliche Probleme. Daher braucht es dringend neue Mittel, beispielsweise neuartige Herbizidsubstanzen mit resistenzbrechenden Eigenschaften.

“Diese Partnerschaft zwischen Bayer und der GRDC ist eine hervorragende Sache”, sagte Professor Stephen Powles, Leiter der australischen Initiative zur Bekämpfung von Herbizidresistenzen, auf der Veranstaltung. “Die Welt braucht neue Herbizide und aktuelles Wissen, damit es uns gelingt, Herbizidresistenzen einzudämmen und auf ein Minimum zu begrenzen.”

Das Problem herbizidresistenter Unkräuter hat die Unkrautforschung dazu veranlasst, nachhaltiges Unkrautmanagement stärker in den Blick zu nehmen, neue Wirkmechanismen zu erforschen und neue Herbizide zu entwickeln. Außerdem sollten Unkrautspezialisten ausgebildet werden und weltweit mit Landwirten und Agrarwissenschaftlern vernetzt sein.

Mehr wissenschaftliches Know-how durch Postdoc-Programm

Die Kooperation zwischen Bayer und der GRDC umfasst auch ein Postdoc-Programm, durch das australische Forscher in modernen industriellen Forschungsmethoden ausgebildet werden sollen. Neun Postdoktoranden aus Australien und zwei aus Neuseeland kamen im Rahmen von Zweijahresverträgen zum Herbizid-Forschungszentrum von Bayer, wo sie an vielversprechenden Forschungsprojekten auf den Gebieten Chemie, Biochemie und Biologie arbeiten.

Integriertes Unkrautmanagement: der weltweite Ansatz von Bayer für die Unkrautbekämpfung

Neben der HIP ist das in Frankfurt am Main angesiedelte Kompetenzzentrum für Unkrautresistenzen (Weed Resistance Competence Center, WRCC) ein weiterer Grundpfeiler der weltweiten Strategie von Bayer zur Bekämpfung von Unkrautresistenzen. Das WRCC arbeitet mit verschiedenen wissenschaftlichen Organisationen wie der Australian Herbicide Resistance Initiative (AHRI) und dem Australian Research Council (ARC) zusammen. Heute ist es Teil des wissenschaftlichen Ansatzes von Bayer für ein integriertes Unkrautmanagement (Integrated Weed Management, IWM), das durch die neue strategische Zusammenarbeit mit der GRDC ideal ergänzt wird.

Das IWM-Programm bietet Landwirten passgenaue Lösungen zur Unkrautbekämpfung mithilfe von innovativem Saatgut, modernen Pflanzenschutzmitteln und einem breiten Angebot an Serviceleistungen wie Diagnosewerkzeugen und Prognosemodellen. Es fördert Best-Management-Praktiken in lokalen Initiativen.

Eine virtuelle Führung durch das Kompetenzzentrum finden Sie bei unserem Bigger Picture http://wrcc.thebiggerpicture.bayer.com/

Mehr über das IWM-Programm von Bayer erfahren Sie hier:
http://www.cropscience.bayer.com/en/Commitment/Integrated-Weed-Management.aspx

Folgen Sie uns auf Twitter @Bayer4Crops und beteiligen Sie sich an der Diskussion auf #weedcontrol.

Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als “Corporate Citizen” sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,3 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,3 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Hinweis an die Redaktionen:
Ein Foto finden Sie in Druckqualität im Internet unter http://www.presse.bayer.de

TV-Redaktionen können unter http://www.tv-footage.bayer.com/de kostenloses, aktuelles Footage zu Bayer herunterladen.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Die Pressemitteilung erreichen Sie über folgenden Link:
http://www.news.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/2016-0038

Bayer News-Redaktion

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