Bärbel Kofler zur Humanitären Hilfe in Griechenland

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Berlin (pressrelations) –

Bärbel Kofler zur Humanitären Hilfe in Griechenland

Die Beauftragte für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bärbel Kofler, erklärte anlässlich der Lieferung einer Gesundheitsstation nach Griechenland heute (18.03.):

“Für uns alle ist in diesen Tagen angesichts der Bilder aus Idomeni unübersehbar: die Schutzsuchenden im Land und damit auch unsere griechischen Partner bedürfen der Unterstützung aller EU-Mitgliedstaaten bei der Betreuung und Unterbringung der Flüchtlinge. Deutschland steht Griechenland von Anfang an bei der Bewältigung dieser immensen Aufgabe zur Seite. Seit dem letzten Jahr hat die Bundesregierung flankierend zu den Maßnahmen der EU mehrere Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereitgestellt. In diesem Jahr haben wir unser Engagement noch einmal deutlich ausgeweitet.

Die laufenden Diskussionen über eine dauerhaft tragfähige Lösung der Situation an den griechischen Grenzen dürfen nicht zu Lasten der Schwächsten – nämlich der Flüchtlinge – gehen. Was die Menschen zunächst benötigen, sind so einfache Dinge wie ein Dach über dem Kopf und ausreichende medizinische Versorgung. Zahlreiche Hilfsorganisationen, darunter auch deutsche, sind bereits vor Ort aktiv. Ich bin froh darüber, dass wir heute mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes die Lieferung einer Gesundheitsstation auf den Weg bringen und damit helfen können, eine kritische Versorgungslücke im Land zu schließen.”

Hintergrund:

Am 18.03. entsendet das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit dem Finnischen Roten Kreuz auf dem Landweg eine Basisgesundheitsstation zur medizinischen Versorgung von rund 10.000 Menschen in die Region um den nordgriechischen Grenzort Idomeni. Die Gesundheitsstation wird auf zwei unweit voneinander liegende Standorte aufgeteilt und in Nea Kavala und Cherso errichtet. Beide Standorte werden auch für Flüchtlinge aus Idomeni genutzt. Mehrere Tausend Flüchtlinge halten sich dort bislang ohne ausreichende medizinische Versorgung auf.

Der Einsatz der Gesundheitsstation ist derzeit für rund vier Monate vorgesehen. Die Gesundheitsstation ist mobil und leicht verlegbar, so dass flexibel und schnell auf aktuelle Entwicklungen reagiert werden kann. Das Projekt wird mit Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert.

Bereits 2015 hatte das Auswärtige Amt 2,4 Mio € zur Versorgung der Flüchtlinge in Griechenland bereitgestellt. 2016 sind für Flüchtlinge entlang der Balkanroute über 16 Mio € für humanitäre Hilfe vorgesehen. Aus diesen Mitteln unterstützt das Auswärtige Amt die Hilfswerke der Vereinten Nationen (UNHCR, UNICEF), das Deutsche Rote Kreuz und Nichtregierungsorganisationen.

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