Gleicke etabliert ‘Dialog-Forum politische Opfer der DDR-Diktatur’

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Berlin (pressrelations) –

Gleicke etabliert “Dialog-Forum politische Opfer der DDR-Diktatur”

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, lud heute zum ersten Treffen des “Dialog-Forums politische Opfer der DDR-Diktatur” ein. Zentraler Partner des Forums ist die Union der Opferverbände der Kommunistischen Gewaltherrschaft (UOKG). Darüber hinaus werden an den regelmäßigen Treffen der Beauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, eine Vertreterin der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen sowie die Stiftung Aufarbeitung teilnehmen.

Iris Gleicke erklärt zum Auftakttreffen des Forums: “Mir geht es darum, Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Lage der Opfer auszuloten und die weitere Aufarbeitung des Themas voranzutreiben. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem schlimmen Unrecht, das viele Menschen in der DDR erlitten haben, muss weitergehen. Ein regelmäßiger Dialog mit den Opferverbänden unter Hinzuziehung weiterer zentraler Institutionen kann dabei helfen, bestehende Defizite zu analysieren und den notwendigen Handlungsbedarf zu definieren. Die Opfer sind keine Bittsteller – sie haben Anspruch auf einen würde- und respektvollen Umgang. Die Betroffenen, ihre Familien und ihre Nachkommen erwarten mit Recht, dass alles getan wird, damit ihr schweres Schicksal nicht in Vergessenheit gerät.”

Dieter Dombrowski, UOKG: “Zentrale Themen aus Sicht der Opferverbände waren die unbefriedigende persönliche Situation vieler Opfer von SED und Stasi sowie die Aufarbeitung politischer Verfolgung in der DDR und die Frage der Begutachtung politischer Opfer bei der Durchführung der Rehabilitierung.”

Das nächste Treffen des Forums soll noch in diesem Jahr stattfinden.

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