UFOP-Information 2016 –Vorzüglichkeit von Raps gegenüber Weizen wächst weiter

Logo: Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP)
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Berlin (pressrelations) –

UFOP-Information 2016 -Vorzüglichkeit von Raps gegenüber Weizen wächst weiter

In der Ausgabe der UFOP-Information zur Winterrapsaussaat 2016 präsentiert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) eine aktuelle Markteinschätzung und gibt Empfehlungen zur Überwachung von Rapsbeständen betreffend die relevanten Herbstschädlinge.
Rapssaat bleibt auch in der kommenden Saison gefragt. Daher empfiehlt die UFOP, die guten Vermarktungschancen mit einer Ausdehnung des Winterrapsanbaus bis zur betrieblichen Fruchtfolgegrenze zu sichern.

Die Nachfrage nach Raps dürfte auch in der kommenden Saison 2016/17 hoch sein, so dass die Vorräte bei erneut rückläufigem Angebot deutlich schwinden. Aktuelle Prognosen sagen voraus, dass die globalen Endbestände auf den niedrigsten Wert seit 13 Jahren fallen könnten. Die bereits seit April 2016 über Vorjahresniveau gestiegenen Erzeugerpreise haben demnach weiter Luft nach oben und die Vorzüglichkeit von Raps gegenüber Weizen wächst.

Direkt nach der Winterrapsaussaat im August/September muss die Schädlingsüberwachung mit Gelbschalen auf allen neu angesäten Flächen starten. Pyrethroid-Spritzungen sind erst durchzuführen, wenn mehr als 50 Rapserdflöhe je Gelbschale in einem Zeitraum von drei Wochen ab 4-Blattstadium gefunden werden. Geringer Lochfraß an Keim- und ersten Laubblättern sollte toleriert werden, um das Risiko von Resistenzausbreitung zu minimieren. Gute Aussaat- und Auflaufbedingungen führen zu kräftigen Pflanzen mit guter Toleranz gegenüber Fraßschäden der Kleinen Kohlfliege. In bekannten Befallsgebieten der Herbstschädlinge ist eine leichte Erhöhung der Saatstärke um 10 Prozent anzuraten.

Ergänzt wird der Newsletter mit Fakten zum Einsatz von Rapsextraktionsschrot als Eiweißfuttermittel, Hinweisen zur Selbsterklärung, zur Rapsabrechnung, zum hygienischen Umgang mit Ölsaaten/Leguminosen sowie zum Image von Biokraftstoffen.
Die aktuelle Ausgabe der UFOP-Information steht als kostenfreier Download unter www.ufop.de zur Verfügung.

Kurzinfo UFOP e. V.:
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Pressekontakt:

Dr. Manuela Specht
UFOP e. V.
Tel.: 0 30/31 90 42 98
E-Mail: m.specht@ufop.de

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