Deutschland und China gehen neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit

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Berlin (pressrelations) –

Deutschland und China gehen neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit

– Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Gespräch mit dem chinesischem Handelsminister Gao Hucheng in Peking

– Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Gespräch mit dem chinesischem Handelsminister Gao Hucheng in PekingBildinformationen Ute Grabowsky/photothek.net

Bundesminister Dr. Gerd Müller und der chinesische Handelsminister Gao Hucheng haben die Gründung eines Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking verabredet und damit ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit aufgeschlagen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten beide Minister heute bei den deutsch-chinesischen Regierungsverhandlungen.

Minister Müller: “Mit der Gründung des Zentrums für nachhaltige Entwicklung starten wir eine neue Form der Kooperation mit China als globalem Entwicklungspartner. Gemeinsam wollen wir die Umsetzung der im vergangenen Jahr vereinbarten UN-Nachhaltigkeitsziele voranbringen, die wir uns im Weltzukunftsvertrag gegeben haben. Unser Ziel sind gemeinsame Standards für nachhaltiges Wirtschaften. Dabei geht es auch um den Schutz der globalen Güter und die Teilhabe und Entwicklung der armen und am wenigsten entwickelten Länder.”

Sowohl China als auch Deutschland wollen die Umsetzung der in New York beschlossenen Nachhaltigkeitsziele während ihrer G20-Präsidentschaft zu einem Schwerpunkt machen. Deutschland übernimmt Ende des Jahres von China den G20-Vorsitz.

Noch in diesem Jahr und nach Gründung des Zentrums für nachhaltige Entwicklung wollen Deutschland und China gemeinsam Entwicklungsprojekte mit Partnerländern in Asien und Afrika umsetzen. Teil der Nachhaltigkeitspartnerschaft zwischen Deutschland und China sind auch weitere Fortschritte bei fairen Sozial- und Umweltstandards in der Textilindustrie. China ist der größte Textilproduzent weltweit.

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