Seife als Virenkiller ist der beste Schutz gegen Infektionen

Richtig Hände waschen: Die Kombination aus Wasser und Seife sollte 20 bis 30 Sekunden ordentlich in die Haut und auch zwischen den Fingern und Nägel eingearbeitet werden.
Richtig Hände waschen: Die Kombination aus Wasser und Seife sollte 20 bis 30 Sekunden ordentlich in die Haut und auch zwischen den Fingern und Nägel eingearbeitet werden.

Bad Homburg (pressrelations) –

Seife als Virenkiller ist der beste Schutz gegen Infektionen

Selbst nach Raststätten-Besuch “vergessen” viele Männer, sich die Hände zu waschen

Sommerzeit ist Reisezeit und so kommt man in Kontakt mit vielem Neuen – auch mit Viren. Um den Urlaub Daheim oder in der Fremde ohne Sorgen genießen zu können, sollte man nicht nur die Reiseapotheke auffüllen oder rechtzeitig an den nötigen Impfschutz denken, sondern auch das Händewaschen nicht vergessen.

Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) waschen sich Frauen “signifikant häufiger” die Hände als Männer. Dieses Ergebnis wird gestützt durch eine Studie der London School of Hygiene
Tropical Medicine unter 250.000 Besuchern von Raststätten-Toiletten: Danach benutzt im Anschluss an sein Geschäft nicht einmal jeder dritte Mann Wasser und Seife! Bei den Frauen sind es immerhin 64 Prozent.

Rund 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten werden durch die Hände übertragen, darunter Grippe, Erkaltungskrankheiten sowie Magen-Darm-Infektionen. Um solche Erkrankungen zu vermeiden, sollte man sich laut BZgA nach jedem Toilettengang, wenn man nach Hause kommt, nach Kontakt mit Tieren, vor, während und nach der Zubereitung von Speisen (vor allem rohem Fleisch oder Fisch), vor dem Essen und danach, oder auch vor und nach dem Kontakt mit Kranken die Hände waschen und das 20 bis 30 Sekunden lang – mit Wasser und Seife. Denn ohne Seife bringt Händewaschen gar nichts. “Händewaschen ist eine einfache und wirkungsvolle Methode um Krankheiten vorzubeugen”, rät Prof. Dr. med. Frank Sommer, Präsident der DGMG. Die Kombination aus Wasser und Seife sollte 20 bis 30 Sekunden ordentlich in die Haut und auch zwischen den Fingern und Nägel eingearbeitet werden, also nicht nur kurz über die Handflächen gewischt werden. Dann die Hände gut mit Wasser abspülen und danach gut abtrocknen. “Je länger und gründlicher das Einseifen, desto weniger Keime bleiben zurück”, so Sommer weiter. Auch bringt es gar nichts, die Hände mal eben schnell unter laufendem Wasser abzuspülen. Flüssigseife aus dem Spender ist grundsätzlich besser geeignet als ein Seifenstück, vor allem an öffentlichen Waschbecken oder auch am Arbeitsplatz. Wegwerfhandtücher aus Papier sollten zudem einem Lufttrockner vorgezogen werden, weil die Nutzer diese beim Gebrauch oft berühren. Benutzte Textilrollen und Stoffhandtücher sollten für den Gemeinschaftsgebrauch nicht verwendet und am besten ganz gemieden werden.

Ein kleiner Trick konnte Hygiene-Muffel zum Händewaschen animieren: Forscher einer US-Universität brachten vor einigen Jahren an Herrentoiletten Hinweisschilder mit der Aufschrift “Vier von fünf Männern waschen sich die Hände” an. Danach erhöhte sich die Zahl der männlichen Handwäscher von 77 Prozent auf 86 Prozent.

Ein gesunder Mensch, der die Hygieneregeln beachtet, wird durch Keime nicht krank. Ausreichendes Hygieneverhalten ist jedoch für den eigenen Schutz und den Schutz anderer das A und O.

Ansprechpartnerin für die Presse:

Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit
Nicole Lemmer
Wilhelm-Leuschner-Straße 7
60329 Frankfurt am Main

Tel.: 069 951 9500-12
Fax: 069 951 9500-11

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