Intelligente Lösungen für steigende Mobilitätsanforderungen

Logo: Siemens
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München (pressrelations) –

Intelligente Lösungen für steigende Mobilitätsanforderungen

Im Jahr 2050 werden schätzungsweise 70 Prozent der Menschen auf der Welt in Städten leben. Daraus resultiert ein immer drängenderer Bedarf an effizienten Mobilitätslösungen für die Bewohner. Die Menschen erwarten Angebote, die ihre alltäglichen Mobilitätsbedarfe einfach, flexibel, schnell, zuverlässig und kostengünstig erfüllen. Die Städte wiederum stehen vor der Herausforderung, Kosten, Flächenbedarf, Lärm- und CO2-Emissionen des Verkehrs zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund zeigt Siemens unter dem Motto “Mobilität weiterdenken” auf der Innotrans 2016, mit welchen digitalen Innovationen die Mobilitätssparte wettbewerbsfähige und attraktive Mobilitätslösungen schafft.

Verbesserte Verfügbarkeit durch Zustandsüberwachung und Diagnose

Zuverlässigkeit und maximale Verfügbarkeit sind unerlässlich für den wirtschaftlichen Betrieb von Schienenfahrzeugen und für die Infrastruktur, auf der sie verkehren. Hohe Verfügbarkeiten sind nur möglich, wenn Wartung und Instandhaltungsaktivitäten systematisch geplant und ausgeführt werden. Der Digitalisierung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Durch spezielle Konnektivitätslösungen haben die Siemens-Techniker über redundante und hochgradig abgesicherte Mobilfunkverbindungen regelmäßig Zugriff auf die Fahrzeugdaten. Diese werden in einem zentralen Diagnosesystem analysiert, um daraus Fehlerprognosen zu errechnen und den Technikern in den Werkstätten von Siemens und den Betreibern akute oder terminierte Instandhaltungsempfehlungen zu geben. Schon lange, bevor sich Fehler abzeichnen, sollen Fehlerquellen erkannt werden. Siemens betreibt hierfür als erstes Unternehmen der Bahnindustrie in München ein spezielles Datenanalyse-Zentrum.

Maximierter Durchsatz durch automatisiertes Fahren

Durch die jahrelange Erfahrung von Siemens im Nahverkehrsbereich wird es möglich, die Automatisierungsfunktion auch auf den Regional- und Fernverkehr zu übertragen. Hierzu wird das aus dem Metrobereich bewährte System zum automatisierten Beschleunigen und Bremsen des Fahrzeugs (Automatic Train Operation; ATO) mit dem Zugsicherungssystem European Train Control System (ETCS) gekoppelt. Ein derartiges “ATO over ETCS”-System wird von Siemens derzeit in London im Projekt Thameslink realisiert. Mit diesem teilautomatisierten Fahrbetrieb ist der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt. Ziel ist es, vollautomatischen Betrieb auch im Fernverkehr bis 2030 zu realisieren.

Erhöhter Fahrgastkomfort durch innovative IT-Anwendungen

Die Digitalisierung wird die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, revolutionieren. Konnektivität ist der Schlüssel für mehr Fahrgastsicherheit und -komfort. Siemens bietet Kommunikationslösungen, die die Nutzung von Internet und Unterhaltungsangeboten ermöglichen, Videoüberwachung und Reiseinformationen integrieren und intermodale Transportservices koordinieren. So wird das Reisen dank umfassender Informationen und Unterstützung von Fahrgast, Fahrer und Betreiber erheblich einfacher, sicherer und komfortabler.

Siemens auf der Innotrans 2016

Siemens ist in diesem Jahr wieder in der Halle 4.2 (Stand 203) und auf dem Außengelände 0/400 vertreten. Neben den erwähnten Messeschwerpunkten zeigt das Unternehmen auf dem Außengelände sechs Fahrzeuge:

Die neue Breitspur-Lokomotive vom Typ Vectron wird ab 2017 in Finnland den Betrieb aufnehmen, angepasst an die anspruchsvollen Bedingungen.
Der ÖBB cityjet zeigt die Flexibilität der Fahrzeugplattform. Er ist sowohl als S-Bahnvariante als auch als Regionalzug einsetzbar.
Der erste Hochgeschwindigkeitszug vom Typ Velaro für die Türkei ist seit mehr als einem Jahr im Einsatz und hat bereits über 600.000 Kilometer absolviert. Sechs weitere Züge werden im Siemens-Werk in Krefeld produziert.
Für das derzeit weltweit größte Nahverkehrsprojekt, das Metrosystem für Riad, Saudi-Arabien, liefert Siemens 74 fahrerlose Metros.
In Doha, Emirat Katar, baut Siemens ein schlüsselfertiges Straßenbahnsystem inklusive der Avenio-Niederflurfahrzeuge. Der Betrieb der Linie erfolgt komplett oberleitungslos.
Der Desiro City für South West Trains wird ab 2017 im Londoner Regionalverkehr die Beförderungskapazität im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen deutlich erhöhen.

Diese Presseinformation sowie weiterführende Informationen zum Messeauftritt von Siemens auf der Innotrans 2016 finden Sie unter www.siemens.com/presse/innotrans2016

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2015, das am 30. September 2015 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 75,6 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 7,4 Milliarden Euro. Ende September 2015 hatte das Unternehmen weltweit rund 348.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com

Link zu dieser Presseinformation
www.siemens.com/press/PR2016060318MODE

Ansprechpartner

Frau Ellen Schramke
Division Mobility
Siemens AG
Nonnendammallee 101
13629 Berlin

Tel: +49 (30) 386-22370

ellen.schramke?@siemens.com

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