Pressetermin auf Schloss Wehrden in Beverungen

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Bonn (pressrelations) –

Pressetermin auf Schloss Wehrden in Beverungen

Der Laufsteg des Adels

Für die Restaurierung der Freitreppe am Haupthaus von Schloss Wehrden in Beverungen im Landkreis Höxter stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im vergangenen Jahr 20.000 Euro zur Verfügung. Nun besucht Kristin Wichert, Ortskuratorin Paderborn der DSD, die Denkmaleigentümerin Andrea Freifrau von Wolff-Metternich am Dienstag, den 5. Juli 2016 um 15.30 Uhr, um sich die Arbeiten bei einem Pressetermin vor Ort erläutern zu lassen.

Gefördert wurde 2015 die Restaurierung der Unterkonstruktion der Freitreppe. Dazu war eine Betondecke abzufangen und abzudichten, der Treppenaufgang instandzusetzen und der Plattenbelag neu zu verlegen. Die Denkmalstiftung hatte bereits 2013 die Wiederherstellung eines Torbogens auf Schloss Wehrden mit 7.250 Euro unterstützt.

Nahe der Weser ließ der Fürstbischof von Paderborn, Hermann-Werner Freiherr von Wolff-Metternich zur Gracht, kurz vor 1700 auf den Resten eines älteren, von Gräften umgebenen Landdrostenhauses aus dem 16. Jahrhundert ein Schloss erbauen, das sich bis heute im Besitz der Familie von Wolff-Metternich/von Köckritz befindet. Architekt des Schlosses und der Kirche war der Kapuzinermönch Ambrosius von Oelde. Zu dem alten Gräftenschloss gehörte auch der etwas abseits stehende, nord-östlich gelegene sogenannte Drosteturm. Dieser polygonale Turm, der wohl aus der Zeit um 1615 stammt, war der Lieblingsplatz der westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, als sie zwischen 1818 und 1838 in Wehrden ihre Tante besuchte.

Breitgelagert schließt das vom Wirtschaftshof zurückgesetzte Herrenhaus das Hofensemble ab. Die symmetrisch durch Hochrechteckfenster gegliederte Schaufront akzentuiert in der Erdgeschossmitte die zweiläufige, steinsichtige Freitreppe mit Balusterbrüstung. Das Haus besitzt im Inneren aufwändig und kostbar ausgestattete Räume, die den hohen gesellschaftlichen Rang des Erbauers widerspiegeln.

Schloss Wehrden ist eines von über 380 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

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