EM 2016: Italien wir kommen, spielen und siegen.

Logo: Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. (DGMG)
Logo: Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. (DGMG)

Bad Homburg (pressrelations) –

EM 2016: Italien wir kommen, spielen und siegen.

Für unsere jungen Nationalspieler ist das Timing gegen die Gli Azzurri entscheidend!

Das DFB-Team hat gegen Italien bei einem großen Turnier noch nicht keinen Stich geholt. Der viermalige Weltmeister und Europameister von 1968 scheint eine unlösbare Aufgabe für die deutsche Nationalmannschaft zu sein. Was ist das Geheimnis der Männer eines der erfolgreichsten Fußball-Nationalmannschaften? Bessere Kondition, klügere Taktik, oder mehr Leidenschaft? Bis zum EM Viertelfinale am 2. Juli 2016 in Bordeaux (Anstoß um 21 Uhr) bleibt dem Team um Bundestrainer Joachim Löw noch genügend zur richtigen Vorbereitung. Während sich die Fußballstars fit machen, genießen die attraktiven Spielerfrauen ihre Zeit zwischen den Spielen beim Sightseeing, mit Fitness-Training oder anderweitig.

Damit des am Samstagabend in Frankreich mit einem Sieg der jüngsten deutschen Mannschaft gegen die italienischen Urgesteine klappt, rät Prof. Dr. Frank Sommer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. (DGMG) und Universitätsprofessor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), der Nationalelf zu 48 Stunden sexueller Abstinenz vor einem wichtigen Fußballspiel. Die “S-Frage” ist schon so alt wie der Sport. Während die Zweifler unter den Gelehrten befürchteten, das Sex vor dem Wettkampf zu einem Leistungsabfall führt, waren die anderen “Experten” davon überzeugt, dass ein Sexverbot nichts bringe; ein Liebesspiel vor den Wettkämpfen die Athleten sogar belebe.

Mythos gegen Fakten
Der Mythos “Sex macht die Beine schlapp” ist schon lange widerlegt. Das die Trainer einer Fußballmannschaft Sex vor dem Spiel verbietet, ist nicht selten. So stellen manche Nationaltrainer vor und während Fußballmeisterschaften oft strenge Regeln für ihre Mannschaften auf. Prof. Dr. Frank Sommer kann aus seiner Studien- und Praxiserfahrung heraus sagen: “Sex während der Europameisterschaft auszuschließen, ist schlichtweg falsch und führt zu schlechteren sportlichen Leistungen. Zwei Tage vor dem Spiel, sollten die Spieler allerdings abstinent bleiben.”

Das männliche Sexualhormon Testosteron erhöht Leistung und Kampfbereitschaft
Während Sex kurz vor dem Spiel die Leistungsfähigkeit mindert, ist eine zu lange Enthaltsamkeit schlecht für die sportliche Leistung. Denn hierdurch sinkt der körpereigene Testosteronspiegel schnell ab. Testosteron ist wesentlich für die sportliche Leistungsfähigkeit. Es ist für Antrieb, Kampfgeist und das allgemeine Wohlbefinden des Mannes verantwortlich. “Aus dem Boxsport kennen wir zwar wochen- bis monatelange Abstinenz. Physiologisch macht das allerdings keinen Sinn.” so Sommer.

Warum Sex vor dem Spiel trotzdem schlecht ist
Nach einem Orgasmus sinkt die ‘Aggressivität’ beim Mann zunächst rapide. Diese ist sowohl für die für den Wettkampf- und Siegeswillen Kraft- und Schnelligkeits-Leistungen wichtig.
Sommer rät daher: Fußballer sollten 48 Stunden vor einem wichtigem Spiel sexuell abstinent sein, da Sex die Ausdauer einschränkt. Bei Intimverkehr 36 Stunden vor einem Duell leidet außerdem die Sprintschnelligkeit, 4 Stunden vor dem Spiel die Zweikampfstärke. Wer dennoch so kurz vor dem Spiel sexuell aktiv ist, sollte dabei möglichst passiv sein und z.B. eher inaktiv auf dem Rücken liegen.

Fußball-Sieger haben mehr Lust auf Sex
Nach Abpfiff des Spiels haben die Sieger in der Regel doppelt so hohe Testosteronwerte wie die Verlierer. Dies äußert sich in Euphorie und dem Gefühl, unbesiegbar zu sein. Gleichzeitig erhöht sich die sexuelle Lust der Gewinner. Der Verlierer ist hingegen doppelt bestraft. Sein Testosteronspiegel geht nach einer Niederlage in den Keller, was zu Ängstlichkeit, Schwächegefühl und depressiven Verstimmungen führen kann.

Der Testosteronspiegel der Fans ist auch betroffen
Was für die Fußballprofis gilt, gilt auch für die Fußballfans vor dem Fernseher. Studien haben gezeigt, dass der Testosteronspiegel der männlichen Fans nach einem Sieg “ihrer” Mannschaft stark ansteigt. Die euphorische Stimmung lässt auch die sexuelle Lust steigen.
Wer nach einer Niederlage feststellt, dass seine Libido nicht wie gewohnt ist, muss sich allerdings noch keine Sorgen machen. Wenigen Tage später sollte sich der Testosteronwert wieder erholt haben.

Nur wer langfristig unter Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit, Unlust, Erektionsproblemen und sexuellem Desinteresse leidet, sollte einen Facharzt für Männergesundheit aufsuchen. “Wenn die Werte deutlich zu niedrig sind, kann eine Testosteronersatztherapie helfen, die allerdings zwingend fachärztlich begleitet werden muss.” rät Sommer.

Nach dem Spiel am Samstag werden wir sehen, welche Mannschaft auf den Punkt fit war. Welchen Anteil die Trainingsmethoden, individuelle Fitness, mentale Stärke oder auch der Sex vorm Spiel hatte, wird ein Geheimnis bleiben.

Pressekontakt:

Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit
Nicole Lemmer
Wilhelm-Leuschner-Straße 7
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069 951 9500-12
Fax: 069 951 9500-11

Leave a reply:

Your email address will not be published.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Site Footer