Staatssekretär Baake empfängt den tunesischen Energieminister Marzoug

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Berlin (pressrelations) –

Staatssekretär Baake empfängt den tunesischen Energieminister Marzoug

Der Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, empfängt heute den tunesischen Energieminister Marzoug zur Sitzung des Steuerungskomitees der Deutsch-Tunesischen Energiepartnerschaft.

Tunesien hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 30 % seiner Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Hierzu hat Tunesien zum ersten Mal ein Erneuerbare-Energien-Gesetz beschlossen. Die Bundesregierung unterstützt Tunesien im Rahmen der seit 2012 bestehenden Energiepartnerschaft dabei, die ambitionierten Ziele im Energiesektor zu erreichen und die dafür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Staatssekretär Baake: “Um die Ziele des Klimavertrags von Paris zu erreichen, stehen Energiepolitiker weltweit vor der Herausforderung, ihre Energiesysteme zu dekarbonisieren. Mehr und mehr Schwellen- und Entwicklungsländer, deren Energieverbrauch rasch ansteigt, erkennen die wirtschaftlichen Chancen, die eine frühzeitige Weichenstellung hin zu mehr erneuerbaren Energien und Energieeffizienz bietet. Dafür bedarf es aber klarer politischer Rahmenbedingungen. Diese müssten frühzeitig und unter Berücksichtigung der langen Investitionszyklen im Energiebereich gesetzt werden, um die notwendige Transformation der Energiesysteme effizient zu gestalten. Ich freue mich, dass wir im Rahmen unserer Energiepartnerschaft Tunesien auf diesem Weg begleiten können.”

Die Deutsch-Tunesische Energiepartnerschaft wurde 2012 begründet und wird durch ein hochrangiges Steuerungskomitee auf Regierungsebene geleitet. Die fachliche Zusammenarbeit erfolgt in thematischen Arbeitsgruppen, an denen Regierungs- und Industrievertreter beider Länder teilnehmen. Diese behandeln ein breites Spektrum an energie- und klimapolitischen Themen, aktuell insbesondere Fragen der Gesetzgebung, Marktentwicklung sowie der Regulierung im Energiebereich. Zudem sind technische und sozioökonomische Aspekte von Erneuerbaren Energien und deren Auswirkung auf die Klimapolitik ein wichtiges Thema der Zusammenarbeit.

Die Energiepartnerschaft verfügt über ein ständiges deutsch-tunesisches Sekretariat mit Sitz im tunesischen Energieministerium zur organisatorischen und inhaltlichen Unterstützung der Partnerschaftsgremien sowie als zentraler Ansprechpartner v. a. auch für die Wirtschaft.

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