Bundesministerin Nahles will Renten im Osten angleichen

Logo: DIE LINKE
Logo: DIE LINKE

Berlin (pressrelations) –

Bundesministerin Nahles will Renten im Osten angleichen

Bundessozialministerin Andrea Nahles will die Ostrente bis 2020 in zwei Schritten auf das westdeutsche Niveau anheben, um bei den Wählern im Osten zu punkten. Die Angleichung der Renten in Ostdeutschland ist längst überfällig. Die Vorschläge von Frau Nahles sind jedoch Augenwischerei und im Kern ein Angriff auf junge Beschäftigte im Osten, kritisiert Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE.

Der Rentenwert Ost muss schrittweise sehr zügig an den allgemeinen Rentenwert angeglichen werden. Dreh- und Angelpunkt der ungleichen Renten in Ost und West sind aber die bestehenden Lohnunterschiede. Hier muss sich die Bundesministerin stärker für die Beschäftigten einsetzen und Druck auf die Arbeitnehmer machen. Die von Nahles geplante Abschaffung der im Einheitsvertrag festgelegten Hochwertung geht zulasten künftiger Generationen von Rentnern in Ostdeutschland. Deshalb muss die sogenannte Hochwertung der ostdeutschen Löhne und Gehälter erhalten bleiben, solange es weiter große Lohndifferenzen zwischen Ost und West gibt. Gleiche Löhne für gleiche Arbeit – dieses Prinzip ist der sicherste Weg für die Angleichung der Renten für die Beschäftigten im Osten Deutschlands.

DIE LINKE
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Deutschland

Telefon: 030 24009 543 oder -4
Telefax: 030 24009 220

Mail: bundesgeschaeftsstelle@die-linke.de
URL: http://die-linke.de

Leave a reply:

Your email address will not be published.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Site Footer