Elektronik-Start-Up iNDTact gewinnt Deutschen Gründerpreis 2016

Fühlende Sensoren für die 4. Industrielle Revolution
Fühlende Sensoren für die 4. Industrielle Revolution

Würzburg (pressrelations) –

Fühlende Sensoren für die 4. Industrielle Revolution

Elektronik-Start-Up iNDTact gewinnt Deutschen Gründerpreis 2016

Das Elektronik-Unternehmen iNDTact GmbH hat den Deutschen Gründerpreis 2016 in der Kategorie StartUp gewonnen. Im Vorjahr konnte die junge Hightech-Firma aus Würzburg bereits den Bayerischen Gründerpreis 2015 in derselben Kategorie entgegennehmen.

Die Hightech-Schmiede iNDTact entwickelt hochempfindliche Sensorsysteme für akustische Emissionsmessungen, die jede Vibration, jedes Geräusch und jede Bewegung – praktisch jede Veränderung wahrnehmen. Das Auswerten der Sensordaten ermöglicht einen direkten Rückschluss auf den Gesundheitszustand mechanischer Aggregate. Überschreiten beispielsweise Lager in Autogetrieben, Flugzeugturbinen oder Produktionsmaschinen definierte Verschleißgrenzen, schlagen die Sensorsysteme Alarm. So können die Aggregate rechtzeitig gewartet oder repariert werden, bevor Schäden entstehen. Drohen Überlastungen etwa aufgrund von Entfettung, Verschmutzung, Verschleiß oder Fehlstellung, kann die Elektronik in den Regelkreislauf eingreifen und zum Beispiel eine Maschine in einem sicheren Betriebszustand halten.

Entscheidend für die Funktion der iNDTact-Sensoren ist ihr extrem gutes Signal-Rausch-Verhältnis. Sie erfassen sicher kleinste Zustandsvariationen, die bei anderen Sensoren im Rauschen untergehen. Mit ihrer enormen Bandbreite von 0,01Hz – 500kHz erfassen die robusten iNDTact-Sensoren zudem den gesamten für die Getriebe- und Lagerüberwachung relevanten Frequenzbereich. Gleichzeitig sind die Komponenten mit 25 mm x 15 mm extrem kompakt und lassen sich entsprechend leicht in die Aggregate integrieren.

Mit der iNDTact-Lösung ausgerüstete Maschinen können sich selbst überwachen – und gehen damit einen wichtigen Schritt in Richtung Industrie 4.0 beziehungsweise Internet der Dinge (IoT, Internet of Things). Die Aggregate werden zuverlässiger und lassen sich effizienter nutzen. “Unsere Sensoren können praktisch in allen industriellen Bereichen eingesetzt werden”, sagt Dr. Raino Petricevic, Technischer Geschäftsführer von iNDTact. “Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Automotive, Windkraft und sogar im Bereich Sport und Freizeit.”

Die breiten Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Technologie überzeugten die Jury des Deutschen Gründerpreises. “Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung”, sagt sagt Clemens Launer, Kaufmännischer Geschäftsführer von iNDTact. “Unsere Sensoren sind ein wichtiger Mosaikstein für die Umsetzung von Industrie 4.0: Minimale Sensorik mit maximalen Fähigkeiten. Unsere Sensoren werden zu Sinnesorganen der modernen Industrie und bringen Bauteilen das Fühlen bei”.

Als Preisträger der Kategorie StartUp erhält iNDTact ein genau auf den Bedarf des Unternehmens zugeschnittenes Coaching durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für das junge Unternehmen. Je nach Bedarf stellen die Paten – namhafte deutsche Unternehmerpersönlichkeiten – ihr Know-how in Bereichen wie Finanzierung, Organisation oder Marketing und natürlich auch Kontakte zur Verfügung. Darüber hinaus erhält das Unternehmen ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Weitere Informationen:

iNDTact GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 15
97076 Würzburg

Telefon: 0931/2 999 7 330
Fax: 0931/2 999 7 325

E-Mail: info@indtact.com
Internet: www.indtact.de

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