Honorarsätze und Tarife gelten auch bei katholischen Medien

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Berlin (pressrelations) –

Honorarsätze und Tarife gelten auch bei katholischen Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband erinnert gemeinsam mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP) die konfessionell gebundenen Medien daran, dass auch für sie branchenübliche Honorare für freie Journalistinnen und Journalisten sowie Tarifverträge für Redakteure gelten müssen. Anlass ist der katholische “Welttag der sozialen Kommunikationsmittel” am kommenden Sonntag. DJV und GKP reagieren damit auf Recherchen, nach denen die Honorierung journalistischer Leistungen gemäß den Gemeinsamen Vergütungsregeln häufig unterlaufen wird. Kritik führe demnach zur Beendigung der Zusammenarbeit durch das Medium, willkürliche Bezahlung sei eher die Regel als die Ausnahme.

“Von Gotteslohn ist noch kein Journalist satt geworden”, betont DJV- Bundesvorsitzender Frank Überall. Tarifverträge und Vergütungsregeln für Freien-Honorare legten materielle Untergrenzen fest. “Das müssen auch Bistumsblätter und Fachzeitschriften berücksichtigen.”

Joachim Frank, Vorsitzender der Gesellschaft Katholischer Publizisten, erinnert die Kirche an ihre publizistische wie soziale Verantwortung.
“Der Anspruch an Qualität richtet sich auch an die kirchlichen Arbeitgeber. Lohndumping oder gar die Forderung nach Gratisleistungen sind damit nicht vereinbar.”

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Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
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