Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September: Deutsche Bahn Stiftung und Stiftung Deutsche Depressionshilfe fordern bessere und frühzeitige Versorgung

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Berlin (pressrelations) –

Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September: Deutsche Bahn Stiftung und Stiftung Deutsche Depressionshilfe fordern bessere und frühzeitige Versorgung

Volkskrankheit Depression oftmals unzureichend behandelt

Häufig ist eine nicht erkannte oder falsch behandelte Depression Ursache für eine Selbsttötung. In Deutschland begehen etwa 30 Menschen am Tag Suizid, das sind rund 10.000 Menschen in einem Jahr. Die Zahl der Suizidversuche ist dabei schätzungsweise 15-20-mal so hoch. Anlässlich des Welt-Suizid-Präventionstags am 10. September fordern die Deutsche Bahn Stiftung und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe eine bessere Versorgung von Betroffenen und eine stärkere Aufmerksamkeit für das Thema Depression als Erkrankung in der Gesellschaft.

“Suizidprävention ist eine globale Herausforderung, die nur in gemeinsamer Anstrengung und im Austausch von Politik, Gesellschaft und Unternehmen gelingen kann. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe für mehr Aufklärung, mehr Forschung und die Verbesserung des Versorgungssystems ein. Angehörige und Betroffene, aber auch Multiplikatoren und Betreuende müssen noch besser über die häufig zugrunde liegende Depression informiert werden”, formuliert es Dr. Christian Gravert, Leitender Konzernarzt der Deutschen Bahn und Projektverantwortlicher bei der Deutsche Bahn Stiftung.

Häufig unterschätzte Volkskrankheit

Statistisch erkrankt jeder fünfte Deutsche im Laufe seines Lebens an einer Depression. An der behandelbaren Erkrankung leiden damit hierzulande etwa ca. 4,9 Millionen Menschen pro Jahr. Bislang erhält jedoch nur eine Minderheit der depressiv Erkrankten eine optimale Behandlung: “Die Depression wird oft unterschätzt oder den Betroffenen mangelt es krankheitsbedingt an Energie und Hoffnung, um sich Hilfe zu holen. Hinzu kommen Vorurteile gegenüber der Erkrankung. Dabei kann den meisten Menschen gut geholfen werden, wenn sie sich rechtzeitig Hilfe suchen”, informiert Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Kostenloses Info-Telefon für Betroffene und Angehörige

Die Deutsche Bahn Stiftung ist die erste große Unternehmensstiftung, die sich im Bereich Depression deutschlandweit engagiert. Seit 2014 besteht eine enge Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Seither konnte eine Vielzahl an Informations- und Hilfsangeboten ermöglicht werden. Aus Mitteln der Deutsche Bahn Stiftung wurde unter anderem das kostenlose Info-Telefon 0800 33 44 5 33 eingerichtet. Betreut wird das Angebot von einem Team aus Psychologen und Psychiatern der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Im Jahr 2014 konnte außerdem das Forschungszentrum Depression in Leipzig seine Arbeit aufnehmen. Es setzt sich für eine versorgungsnahe und pharma-unabhängige Erforschung der Depression ein.

“Die Deutsche Bahn ist seit Jahren Vorreiter beim Gesundheitsmanagement ihrer Mitarbeiter. Dadurch haben wir auch im Bereich psychische Gesundheit eine hohe Sensibilität und Expertise entwickelt, die wir gesellschaftlich einbringen wollen”, erläutert Dr. Christian Gravert das Engagement der Deutsche Bahn Stiftung.

Das Gesundheitsmanagement wird im DB-Konzern ständig weiterentwickelt. In den vergangenen Jahren wurden umfangreiche Maßnahmen angestoßen sowie neue Vorsorgeangebote und Betreuungsprogramme eingerichtet. Gegenüber Mitarbeitern, die traumatischen Ereignissen ausgesetzt sein können, nimmt die DB ihre Verantwortung als Arbeitgeber sehr ernst. Über das Mitarbeiter-Unterstützungsprogramm MUT bietet sie deutschlandweit ein kostenloses Beratungsangebot in persönlichen, familiären, gesundheitlichen und sozialen Belangen an. Im Zusammenhang mit den Themen Depression und belastende Ereignisse besteht außerdem ein enger Kontakt mit Journalistenverbänden (u.a. Ausgabe von Informationsmaterial, Medien-Workshops).

Die Deutsche Bahn Stiftung gGmbH

Menschen in Not helfen und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen – dafür steht die Deutsche Bahn Stiftung. Im Jahr 2013 gegründet, bündelt sie das gemeinnützige Engagement des DB-Konzerns in Deutschland sowie das DB Museum und baut es unter dem Leitgedanken “Anschluss sichern. Verbindungen schaffen. Weichen stellen.” weiter aus. Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bildung, Ehrenamt und gesellschaftliche Integration. www.deutschebahnstiftung.de

kostenloses Info-Telefon 0800 33 44 5 33 für Betroffene und Angehörige

Pressekontakt:

Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin
Deutschland

Telefon: 030/297-61030

Mail: presse@deutschebahn.com
URL: http://www.bahn.de

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