Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Zypries: Rosetta-Mission ist eine technologische Meisterleistung und ein Riesenerfolg für die europäische Weltraumfor

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Berlin (pressrelations) –

Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Zypries: Rosetta-Mission ist eine technologische Meisterleistung und ein Riesenerfolg für die europäische Weltraumforschung

Mehr als zwei Jahre lang hat die europäische Raumsonde Rosetta den Kometen 67/P Churyumov-Gerasimenko – kurz “Tschuri” – erforscht. Erstmals ist mit “Philae”, der Landeeinheit von Rosetta, im November 2014 eine Landung auf einem Kometen gelungen. Am 30. September endet nun die Rosetta-Mission. Hierzu wird die Raumsonde abgebremst auf der Kometenoberfläche aufsetzen und der Funkkontakt zum ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt beendet.

Die Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, hierzu: “Die Rosetta-Mission ist eine technologische Meisterleistung und ein Riesenerfolg für die europäische Weltraumforschung. Rosetta hat unser Wissen über Kometen und die Welt enorm erweitert. Sie ist einzigartig – noch nie zuvor in der Geschichte der Raumfahrt ist eine Landung auf einem Kometen gelungen. Auch wenn die Mission nun offiziell zu Ende geht, werden wir noch viele Jahre mit der Datenaufbereitung und wissenschaftlichen Auswertung beschäftigt sein.”

Nach ihrem Start am 2. März 2004 flog Rosetta zunächst am Planeten Mars vorbei. Die zehnjährige Anreise führte bis in Jupiter-Entfernung hinaus. Im Frühsommer 2014 fand dann die Annäherung an “Tschuri” statt. Im Sommer 2014 trat Rosetta in eine Umlaufbahn um den Kometen ein. Am 12. November 2014 setzte die unter deutscher Leitung entwickelte Landeeinheit Philae auf der Kometenoberfläche auf.

Hier arbeitete Philae drei Tage lang das Forschungsprogramm ab und sendete über Rosetta Daten zur Erde. Neben Wasser und Staub wurden zahlreiche chemische Verbindungen nachgewiesen. So konnte zum Beispiel eindeutig Glyzin detektiert werden, eine Aminosäure, die als Baustein des Lebens gilt. Die ESA-Mission Rosetta und der Lander Philae wurden mit Mitteln des BMWi, des DLR und der ESA gefördert. Insgesamt finanziert Deutschland rund 296 Mio. Euro der Rosetta-Missionskosten.

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