Hendricks reist zum UN-Siedlungsgipfel “Habitat III nach Ecuador UN-Konferenz zu nachhaltiger Stadtentwicklung vom 17. bis 20. Oktober in Quito

Logo: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
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Berlin (pressrelations) –

Hendricks reist zum UN-Siedlungsgipfel “Habitat III” nach Ecuador UN-Konferenz zu nachhaltiger Stadtentwicklung vom 17. bis 20. Oktober in Quito

Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen wollen sich im Rahmen der Habitat III-Konferenz in Quito über eine neue Städteagenda verständigen. Diese “New Urban Agenda” soll als politische Richtschnur für die Stadtentwicklung der nächsten zwei Jahrzehnte dienen. Bundesbauministerin Barbara Hendricks nimmt zusammen mit Friedrich Kitschelt, Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, an der offiziellen Eröffnung der Habitat III Konferenz teil.

Hendricks: “Auf der ganzen Welt zieht es die Menschen in die Städte. In den Städten liegen darum die Schlüssel für eine nachhaltige und klimagerechte Welt. Es kommt darauf an, heute in die richtige Infrastruktur zu investieren. Dafür brauchen die Städte Unterstützung.
Sie müssen in die Lage versetzt werden, die Ansprüche ihrer Bewohner auf menschenwürdiges Wohnen, auf Zugang zu Energie, sauberem Wasser oder Abwasser- und Abfallentsorgung, aber auch auf Bildung und Teilhabe zu erfüllen. Hierfür werde ich mich in Quito einsetzen.”

Schon heute lebt die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. 2050 werden es voraussichtlich zwei Drittel sein. Ungefähr 90 Prozent des Wachstums findet dabei in den Entwicklungs- und Schwellenländern statt. Städte sind gleichzeitig für rund 70 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Habitat III ist ein UN-Prozess, der die Entwicklung der Städte auf der ganzen Welt vor dem Hintergrund der Urbanisierung aufgreift und in einen Zusammenhang mit den globalen Nachhaltigkeitszielen der 2030-Agenda und dem Pariser Klimaabkommen stellt. Die “New Urban Agenda”, die in Quito beschlossen werden soll, wird den Regierungen, Städten sowie lokalen und regionalen Akteuren einen weltweit gültigen Handlungsrahmen für eine nachhaltige Entwicklung von Städten geben.

Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die Städte als Entwicklungsakteure einer integrierten Stadtentwicklungspolitik anerkannt werden. Nur wenn die Städte und Regionen stark sind und über ihre Belange in der Stadtentwicklung mitbestimmen können, können sie eine hohe Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger bieten und demokratische Teilhabe ermöglichen. In die Verhandlungen auf der Habitat III bringt Deutschland seine Erfahrungen mit dem Prinzip der Subsidiarität, der kommunalen Selbstverwaltung mit Bereitstellung adäquater finanzieller Mittel, mit der Städtebau- und Wohnraumförderung sowie dem Leitbild der kompakten Europäischen Stadt ein.

Die Weltkonferenz der Städte findet alle zwanzig Jahre statt. Habitat III knüpft thematisch an die beiden vorangegangenen Konferenzen in Vancouver (1976) und Istanbul (1996) an. Zur Konfe-renz in Quito werden rund 30.000 Teilnehmer aus 180 Staaten erwartet, darunter Delegierte der Regierungen, aus der Wissenschaft und von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Am dritten Tag reist Bundesbauministerin Hendricks nach Costa Rica weiter. Baustaatssekretär Gunther Ad-ler wird die deutsche Delegation gemeinsam mit Entwicklungs Staatssekretär Kitschelt bis zum Abschluss am 20. Oktober begleiten.

Die genaue Programmvorschau auf Habitat III finden Sie auf der Homepage des BMUB unter folgendem Link: www.bmub.bund.de/E1921/

Zu folgenden Pressegesprächen mit Bundesbauministerin Barbara Hendricks in unmittelbarer Nähe des Konferenzzentrums laden wir herzlich ein:

1. Pressegespräch
Zeit: Montag, 17.10., 9.00 Uhr
Teilnehmer:
Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin Friedrich Kitschelt, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Ort: Pressebüro der Deutschen Delegation, Hilton Colon Quito, Amazonas N
1914 Patria Avenida, Quito, Ecuador.

2. Pressegespräch
Zeit: Dienstag, 18.10., 14.45 Uhr
Teilnehmer:
Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Ort: Pressebüro der Deutschen Delegation, Hilton Colon Quito, Amazonas N
1914 Patria Avenida, Quito, Ecuador.

Um Akkreditierung wird gebeten unter presse@bmub.bund.de

Pressekontakt:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Stresemannstraße 128 – 130
10117 Berlin

Telefon: 030 18 305-0
Telefax: 030 18 305-2044

Mail: presse@bmub.bund.de

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