Welthungerhilfe warnt vor Cholera in Haiti

Bonn (pressrelations) –

Welthungerhilfe warnt vor Cholera in Haiti

Für die Überlebenden des Hurrikan Matthew geht die größte Gefahr nun von der Cholera aus. In den betroffenen Gebieten sind die Brunnen überschwemmt und verunreinigt worden, sodass die Menschen seit Tagen Wasser aus stehenden Gewässern schöpfen. Auch die Latrinen wurden zerstört. Diese katastrophalen sanitären Zustände sind der Nährboden für Cholera. Insgesamt sind in dem armen Karibikstaat nach dem Hurrikan etwa 1,4 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.

Die Welthungerhilfe konzentriert sich in den Regionen Nippes und Petit-Goâve darauf, Seife und Tabletten zur Wasseraufbereitung an die Menschen zu verteilen, um dort einen Ausbruch der Cholera zu verhindern. Gleichzeitig unterstützt sie weiterhin die örtlichen Katastropheneinheiten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte dazu aufgerufen, den lokalen Institutionen in Haiti stärker zu helfen, statt parallel eigene Hilfsstrukturen aufzubauen. Dieser Ansatz der “Hilfe zur Selbsthilfe” hat sich nach Ansicht der Welthungerhilfe auch nach dem verheerenden Erdbeben 2011 bewährt. In den Projektregionen der Organisation waren die einheimischen Katastrophenbrigaden nach dem Hurrikan schneller einsatzfähig.

Deutschsprachige Mitarbeiter der Welthungerhilfe stehen vor Ort für Interviews zur Verfügung.

Weitere Infos und Pressematerial unter:
www.welthungerhilfe.de/ und http://www.welthungerhilfe.de/hurrikan-matthew-haiti-cholera-pressemitteilung/

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 8.120 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,033 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

Pressekontakt:

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Simone Pott
Telefon 0228 / 22 88 -132
Mobil 0172 – 25 25 962
simone.pott@welthungerhilfe.de

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