DB-Personalvorstand Weber: Deutlich vorangekommen – bei Ausgestaltung des Wahlmodells noch auseinander

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Berlin (pressrelations) –

DB-Personalvorstand Weber: Deutlich vorangekommen – bei Ausgestaltung des Wahlmodells noch auseinander

DB und EVG haben in der 4. Verhandlungsrunde weitere Fortschritte erzielt. Es bleiben aber offene Punkte wie die Ausgestaltung des individuellen Wahlmodells zur Arbeitszeit. Die Verhandlungen wurden nach über 16 Stunden bis Sonntag unterbrochen.”Wir sind deutlich vorangekommen, brauchen aber noch mehr Zeit und setzen unsere Verhandlungen deshalb am Sonntag fort”, sagte DB-Personalvorstand Ulrich Weber.

Verständigt haben sich DB und EVG zuvor in den wesentlichen Eckpunkten über einen neuartigen Tarifvertrag Arbeit 4.0, der tarifliche Spielregeln zum Arbeiten in der digitalen Welt festschreibt, Ansprüche auf Qualifizierung und eine Rufbereitschaft beim mobilen Arbeiten regelt. Weitgehende Annäherungen gab es ebenfalls bei Verbesserungen für Auszubildende und bei höheren Anreizen für Langzeitkonten. Noch nicht verhandelt wurde über das DB-Angebot zur Entgelterhöhung mit einem Gesamtvolumen über 4,2 Prozent.

In der Verhandlung hatte die DB ihr umfangreiches Gesamtpaket noch einmal an mehreren Stellen verbessert. Vorgelegt wurden über zwei Dutzend Angebote. Die DB ist weiterhin bereit, im Wert von 2,5 Prozent ein individuelles Wahlmodell bei der Arbeitszeit einzuführen. Danach soll ein Mitarbeiter ab 2018 wählen können, ob er seine 39-Stunden-Woche beibehält und 2,5 Prozent mehr Lohn bekommt oder ob er mehr Freizeit und keine Lohnerhöhung erhält. Außerdem bietet die DB eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent, 0,2 Prozent für höheren Zusatzurlaub für Nachtarbeiter und eine Einmalzahlung in Höhe von 375 Euro an. Die Gesamtlaufzeit soll 27 Monate vom 1. Oktober 2016 bis Ende 2018 betragen. Mit dem Angebot werden alle gleich behandelt.

Aktuelle Informationen zur Tarifrunde finden Sie auch unter www.deutschebahn.com/tarif

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