Nicht alle Behältnisse eignen sich zum Erwärmen oder Einfrieren von Speisen

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Essen (pressrelations) –

Nicht alle Behältnisse eignen sich zum Erwärmen oder Einfrieren von Speisen

Hannover: Wer Lebensmittelverpackungen im Haushalt einsetzt, sollte den Verwendungszweck der Kunststoffbehälter im Auge behalten. Das raten die Experten von TÜV NORD. Wenn sich statt des Vanilleeises plötzlich Bratenreste in der Plastikbox wiederfinden, kann dies zur Belastung der Speise mit Schadstoffen führen.

Gerade um die Weihnachtszeit kommt es oft zur Zweitnutzung von Lebensmittelverpackungen. Doch was praktisch ist, ist nicht unbedingt auch gesund. Denn Kunststoffverpackungen werden immer nur im Rahmen des vom Hersteller vorgegebenen Verwendungszwecks darauf geprüft, ob sie beim Lagern, Einfrieren oder Erhitzen ungewollte Substanzen abgeben. “Bei einer Eisverpackung wird nicht getestet, welche Eigenschaften sie beim Erhitzen entwickelt, da Eis kalt abgefüllt, gelagert und verspeist wird”, sagt Petra Schwabe von TÜV NORD. Insbesondere fettige und salzige Lebensmittel hätten eine hohe Neigung dazu, Stoffe aus dem Umgebungsmaterial herauszulösen. Dazu benötige es nicht unbedingt Hitze, die Lagerung von Lebensmitteln über längere Zeit sei ausreichend.

Schwabe rät aus diesem Grund Verpackungen, so man sie ein zweites Mal benutzen möchte, mit Weitsicht zu füllen. Gänzlich vermeiden sollte man aus Sicht der Expertin den Einsatz von Lebensmittelverpackungen in der Mikrowelle. Die punktuell wirkende Hitze könne zu sehr hohen Temperaturen am Material führen. “Schon eine Steigerung der Temperatur um zehn Grad führt zu einer Verdoppelung der Migrationsgeschwindigkeit von unerwünschten Stoffen. Es ist wie bei Kleidung in der Waschmaschine: je höher die Waschtemperatur, desto leichter löst sich das Fett in der Waschlösung”, so Petra Schwabe. Aus dem selben Grund sollte man auch keine heißen Speisen in Kunststoffverpackungen einfüllen. Wer also auf der sicheren Seite sein möchte, kann spezielles Mikrowellengeschirr nutzen oder Glasbehältnisse einsetzen. Auch Gefrierbeutel seien zum Teil Mikrowellen geeignet. Hinweise finde man auf den entsprechenden Produkten.

Zahlreiche detaillierte Informationen zur Lebensmittelsicherheit hält auch das Bundesamt für Risikobewertung bereit: http://www.bfr.bund.de/de/start.html

Pressekontakt/Redaktion dieser Meldung:

TÜV NORD GROUP
Svea Fricke

Telefon +49 511 9986-61270

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